29.Tag (7.Oktober) TAMPA – KLOTEN

Den Abflugtag gingen wir gemächlich an. Wir frühstückten erst gegen 9.30 Uhr, da wir das Zimmer bis 13 Uhr belegen durften. Doch nach dem Frühstück hielt uns nichts mehr, und wir machten uns auf den Weg in Richtung Tampa. Unterwegs tranken wir in einem Einkaufszentrum noch ein Starbuck`s Käfeli, sozusagen ein Trink- und Bisihalt! Zügig ging es danach weiter. Der Suburban musste abgegeben werden. Ein letztes Foto von dem zuverlässigen Untersatz mit Driver, Insassen und Gepäck wurde selbstverständlich auch noch gemacht. Die nächste Aktion war Koffer einchecken. Die deutsch sprechende Dame am Check-in Schalter hat uns ohne unser Dazutun auf 4 Plätze umgebucht, da das Flugzeug nicht voll besetzt war. Tampa hat einen recht schönen Flughafen und die Wartezeit war schnell rum. Mit 30 Minuten Verspätung sind wir Richtung Schweiz gestartet und haben einen ruhigen Flug mit perfekter Landung in Kloten genossen. Da wir so viel eingekauft hatten, gingen wir durch den Zoll und bezahlten brav sFr. 130.00. Bereits um 13.45 fuhren wir in Biel ein, wo uns unsere Nachbarn erwarteten und nach Hause chauffierten.



Es wurden:

8832 Kilometer gefahren oder 5487.95 Miles,

282,88 Gallonen oder 1070,8 Liter Benzin getankt,

ziemlich genau sFr. 850.00 bezahlt, das macht im Durchschnitt sFr. 0,80 pro Liter,

der Verbrauch pro 100 Kilometer lag somit bei 12,12 Litern,

getrunken wurden während der Fahrt 96 Mineralwasser, 84 Coca zero/Dr.Pepper und 12 Orangina

 

28.Tag (6.Oktober) BONITA SPRINGS

Abfahrt um 10.30 Uhr Richtung Fort Myers ins Miromar Outlet. Georges hat schon wieder zugeschlagen mit 1 Langarm Pullover, 2 T-Shirts und 1 Regenjacke. Wir haben ihn aber auch sehr gut beraten! Ich habe einmal mehr erfolglos nach einem Langarm Pullover mit akzeptablem Ausschnitt gesucht. Aber die schön gestalteten Plätze mit Sitzbänken und Brunnen trifft man nicht überall an. Wir flanierten sehr gerne in diesem Outlet. In Coco Point habe ich mir dafür ein Käfeli genehmigt – und der Kauffrust war weg! Fort Myers, auch City of Palmes genannt, ist geprägt von üppigem Grün. Edison pflanzte über 500 Palmensetzlinge entlang des Mc Gregor Boulevard und mittlerweile ist dieser mit über 2`000 Palmen gesäumt. Edison war also nicht nur ein genialer Erfinder (Glühbirne), sondern ein ebenso begnadeter Botaniker. Wir haben natürlich den Boulevard befahren, ist ja klar! Aber die Besichtigung der Edison & Ford Winter Estates, Homes, Gardens, Laboratory und Museum hätte ich mir ersparen können. Georges war da mehr interessiert. Mein Audiogerät hat nicht richtig funktioniert und das nervte doppelt. Danach sind wir noch an den Fort Myers Beach gefahren. Auf dem Weg dorthin waren Palmenhecken, Palmen am Strassenrand, Palmen bei den Villen, Palmen, Palmen…. Die Stadt verdient den Namen Palm City! Der Strand ist sehr breit und weiss, ähnlich wie in Naples. Georges badete noch schnell die Füsse im sehr ruhigen Meer. Patrick stoppte bei der Weiterfahrt noch an der Bonita Beach. Da begaben wir drei uns an den Strand, sind durchs Wasser gewatet und haben Muscheln gesammelt. Dann hiess es Adieu Meer, Adieu Golfküste! Zum Abschied kehrten wir im Longhorn ein, das Essen war sehr fein. Im Hotel machten wir uns an ein erstes Kofferpackenplanen! Nach dem Frühstück ging es aber dann zack-zack. Koffer wiegen, umpacken, wiegen und schon hat es geklappt. Um 11 Uhr war der Chrampf vorbei! Das La Quinta Inn & Suites war ein wirklich gutes, sauberes, modernes und freundliches Hotel und das Frühstücksangebot prima. Für die erste Nacht bezahlten wir oneline sFr. 80.56 und für die zweite Nacht bei der Direktbuchung 64.34 Dollar. Bei der dritten Nacht konnten wir vom „Hotel.com“-Rabatt profitieren und bezahlten nur noch sFr. 6.16!

27.Tag (5.Oktober) BONITA SPRINGS

Abfahrt 10.15 Uhr mit Ziel Everglades. Den ersten Halt gab es bereits in Naples. Den Ort besuchten wir bereits bei unserer ersten USA-Reise. Während Patrick ein Starbucks Käfeli trank, promenierten Georges und ich die 5th Ave rauf und runter. Hier blühte es wunderschön und so exotisch! Danach fuhren wir in die Everglades, 6`000 km2 Sumpfsteppe, Pa-hay-okee=Grasfluss auf Indianisch. Bei Captain Doug`s (Nr 8) in Everglades, stiegen wir in das Airboat, um eine „Mangrove Jungle Tour“ zu machen. 1 Stunde Fahrt durch Mangrovenwälder mit Alligator, Waschbären, Krebsen und toller rasanter Fahrt mit Gehörschutz. Einige Spritzer bekamen wir ab, denn der Captain machte auch 360° Turns! War schon ein tolles Erlebnis. Danach fuhren wir die 90 Kilometer wieder zurück ins Hotel. Unterwegs fuhren wir noch an einigen Orangenplantagen vorbei. Obschon Sonntag war, arbeiteten Farmer und bestellten die riesigen Felder. Dazwischen gab es natürlich auch wieder Sumpf, denn das gehört hierher. Schnell noch in einem Starbuck`s die Fotos dropsynchen und ab ins Hotel unter die Dusche! Da das Hotel sehr gut gelegen ist, beschlossen wir, nochmals eine Nacht zu buchen. Zum Flughafen in Tampa ist es so dann auch nicht weit zu fahren. Wir haben in der Ford`s Garage in Estero einen feinen Hamburger gegessen, d.h. Patrick und ich. Georges wollte lieber ein Stück Fleisch.

26.Tag (4.Oktober) BOCA – RATON – BONITA SPRINGS

Heute wollte Georges den Lake Okeechobee sehen, den See, der die Everglades mit Wasser versorgt. Kurz nach 10 Uhr starteten wir bei durchmischtem Himmel, Wolken – blaue Flecken – Sonne. Beidseits der Strasse das gewohnte Bild. Ab und zu eine Viehherde. Doch plötzlich änderte sich das Bild. Wir fuhren über 30 Kilometer an riesigen Zuckerrohr Feldern vorbei. Natürlich war auch eine Zuckerfabrik in der Nähe der Strasse und wir sahen viele Kanäle und Kanälchen mit Schleusen und Wasserpumpen zwischen den Feldern. Endlich tauchte der Okeechobee auf, was natürlich einen Fotohalt wert war. Dann aber verhinderte der Damm die Sicht auf den See. Auf der gegenüber liegenden Seite sahen wir viele Bäume, Häuser, Bienenkästen und grasende Viehherden, riesengrosse Campingplätze und überall einsatzbereite Boote. Diese Gegend scheint bei Wassersportlern und Fischern sehr beliebt zu sein. Nur kurze Zeit, genauer gesagt bei Okeechobee, konnten wir wieder einen Blick auf den See werfen. Dann war wieder der Damm, der uns die Sicht versperrte. Nun fuhren wir an riesigen Weideflächen vorbei. Es hatte wieder Seelein und kleine Weiher, wo manchmal die Tiere mittendrin standen. In den Palmen- und Laubwäldchen fanden die Tiere etwas Schatten. Es sah schön aus. Immer wieder überquerten wir Kanäle, an deren Ufer Fischer standen. Danach folgten wieder Zuckerrohrfelder so weit das Auge reichte. Wenn alles so flach ist, erscheint der Himmel riesig. Du kannst dich 360° umdrehen und siehst dabei nur flache Felder und Himmel. Vor einer riesigen Plantage stoppten wir, um nachzusehen, ob da Orangen oder Zitronen wuchsen. Es waren Orangen, jedoch noch grüne. Bei Fort Myers fuhren wir bei zünftigem Regenschauer über den mautpflichtigen (6Dollar) Brückendamm nach Sanibel Island. Die Strände Sanibel`s sind die muschelreichsten der Vereinigten Staaten. Die Strände werden als paradiesisch angepriesen. Auf der ganzen Insel hat es keine Hotelklötze, sondern nur Resorts. Den einzigen Platzregen des Tages liessen wir hinter uns und Windböen hiessen uns willkommen, zur Freude der Surfer. Ich kam endlich dazu, uns unter einer Kokospalme samt Nuss zu fotografieren. Die Strassen auf der Insel sind beidseitig gesäumt mit Vorgärten der Villen, Palmen jeder Art, breitblättrig und fächerartig, gepflegten Rabatten, schön geschnittenen niedrigen Hecken… und zum Durchfahren war es mit den Kurven und Abzweigungen wie bei uns in einem Quartier. Das hat uns unheimlich gut gefallen. Am Strand haben wir nur Muscheln gesucht, zum Baden wäre uns das Meer zu gefährlich gewesen mit diesen tosenden Wellen. Aber warm war es trotz des Windes. Bei der Weiterfahrt wechselten wir baldmöglichst auf die Autobahn, um vor dem Einnachten im Hotel zu sein. La Quinta Inn & Suites war wiederum ein sehr schönes Hotel mit renovierten Zimmern im 3. Stock und wir buchten gleich noch eine weitere Nacht!

25.Tag (3.Oktober) BOCA RATON

Abfahrt nach dem Frühstück um 10.30 Uhr. Die Fahrt an den Beach von Boca Raton führte uns auch durch die schöne, sehr gepflegte Down Town. Danach wieder wunderbare Villen, ja fast Paläste mit eigenen Schiffsstegen am Kanal. In Fort Lauderdale, auch Kleinvenedig genannt, lösten wir eine Tageskarte für das Wassertaxi. Wir fuhren den ganzen Nachmittag auf Kanälen und Meeresarmen bis nach Hollywood Beach und machten einen Kurzspaziergang zum Meer. Dort trafen wir auf einen der schönsten Strände der ganzen Reise. Eine lange Seepromenade, sogar mit Velo Spur, gesäumt von schattenspendenden und mit Nüssen behangenen Kokospalmen, Cafés und Shops in kleinem Rahmen, Sitzbänken, Duschen und Volleyball Netzen führt dem Meer entlang. Die Hotels befinden sich für einmal hinten. Wir kühlten unsere Füsse und spürten natürlich auch den heissen Sand unter der Fusssohle. Schliesslich war es auch mega heiss! Mit einer feinen Hägen-Dazs Glace im Bauch tuckerten wir wieder mit dem Water Taxi nach Fort Lauderdale Down Town zurück. Natürlich nicht ohne die unvorstellbaren Jachten vor den 25 bis 30 Millionen teuren Villen (Kapitän Infos) mit den schön gestalteten Gärten zu fotografieren. Eine Palme soll dort 10`000 Dollar gekostet haben. Am Himmel braute sich etwas zusammen. Dunkle, ja fast schwarze Wolken und blauer Himmel zur gleichen Zeit! Ringsum regnete es irgendwo. Wir hatten Glück und blieben trocken. Es bildete sich ein riesengrosser Regenbogen und bald darauf noch ein zweiter ganz fein über dem ersten. Wunderschön! Alle auf dem Wassertaxi griffen zum Fotoapparat. Da wir nach 3 Stunden Wassertaxi genug hatten, gingen wir zwei Stationen früher vom Boot und marschierten zu Fuss zum Parkhaus. Es war ein schöner Nachmittag. Zurück im Hotel nahmen alle eine wohlverdiente und auch nötige Dusche, denn die Kleider klebten sozusagen an unseren Körpern. Zum Nachtessen fuhren wir wieder mal zu Chily`s und haben sehr gut gespiesen. Das Frühstück im Fairfield Inn & Suites Mariott war wiederum sehr reichhaltig. Die erste Online gebuchte Nacht kostete sFr. 78.81 und die zweite im Hotel gebuchte und bezahlte kostete uns inkl. Seniorenrabatt 93 Dollar.

23.Tag (1.Oktober) ORLANDO

Abfahrt um 10.30 Uhr direkt zum Shopping. Da die Speicherkarte von meinem Tablet voll war, sind wir mit Patrick eine mit grösserer Kapazität kaufen gegangen. Danach gin es ab zum Schuheinkauf zu DSW, wo Patrick und Brigitte bereits gute Kunden sind. Georges kaufte braune, schicke Tanzschuhe und günstige Walkingschuhe. Ich erstand schicke rote Ballerinas. Bei Sheplers Western Stores hatte nur Georges Glück. Mit einem schönen Kurzarmhemd und einer, im Nachhinein miserablen CD, verliessen wir den Laden. Weiter fuhr Patrick uns zum Outlet, 160 Läden in einem Komplex! Jetzt war Ausdauer gefragt! Bei Hilfiger: Georges 2 Langarmhemden, ich ein Paar Jeans. Bei Levi`s: Ich 2 Paar Jeans. Bei Rack Room Shoes: Ich je ein Paar schwarze und bronzene Ballerinas mit dünner, rutschiger Sohle. Somit auch gut geeignet zum Tanzen! Bei Walmart kaufte ich als Mitbringsel 4 Paar Aloe Söckli. Nun waren wir geschafft. Patrick hatte natürlich auch Einkäufe gemacht, wir verloren uns jedoch nie aus den Augen. Die Gefahr, sich zu verlaufen, wäre zu gross gewesen! Kaum im Hotel, haben wir grosses Einpacken gemacht und mal die Koffer gewogen. Und siehe da, es hat immer noch etwas Platz, und das Gewicht ist auch noch nicht ganz ausgenutzt. Beruhigt machten wir uns auf die Fahrt in die Orlando Down Town. Wir stellten bei Harry Buffalo unseren eigenen Hamburger zusammen. In der oberen Etage des Lokals war eine Party im Gange, die Jugendlichen tanzten fröhlich zu sehr lauter Musik. Von Down Town erschreckte mich, dass alles so dunkel war. Die Strassenlampen warfen kein helles Licht auf die Trottoirs, und in den Lokalen war auch selten helles Licht zu sehen, schuurig! Bettler oder Obdachlose kauerten an Hausmauern. Ich war froh, dass ich zwei Männer zur Seite hatte! Das Frühstück war wiederum gut in unserem Wingate Hotel. Auch für die zweite Nacht bezahlten wir wieder sFr. 62.62.

 

22.Tag (30.September) ORMOND BEACH – ORLANDO

Abfahrt um 10 Uhr. Wir fuhren der Ormond Beach und Daytona Beach entlang um auch hier einen Blick auf den Atlantischen Ozean zu werfen. Speziell ist hier, dass man gegen Bezahlung auf dem Strand Autofahren, sogar parkieren und sich an einem schönen Plätzchen niederlassen kann. Es steht eine speziell markierte Spur zur Verfügung. Patrick ist da schon mal gefahren, aber wir liessen es sein. Es hat wirklich nur Hotel an Hotel dem Meeresstrand entlang. Die schönen Villen stehen hinten an einem Meeresarm, natürlich alle mit eigenem Bootsplatz. Danach folgte ein Highlight für die Männer. Wir haben den Daytona International Speedway besucht und eine Besichtigungstour der Anlage gepostet. Zum Glück alles ohne nass zu werden! Leider wurden keine Nash Car Fahrten angeboten an diesem Tag! Kaum sassen wir im Auto, setzte ein Regenguss vom Gröbsten ein. Und das ging so weiter mit Sonne, Platzregen, Sonne…. krass! Weiter fuhren wir Floridas Ostküste entlang nach Cap Canaveral ins Kennedy Space Center. 2 ½ Stunden interessante Informationen mit Filmen und Ausstellungen und Busfahrt. Wir erinnerten uns wieder an unsere Jugendzeit, als wir des Nachts aufstanden, um die Mondlandung im TV live mitzuerleben. Kommentator war Bruno Stanek. Auf der Weiterfahrt Richtung Orlando bot sich uns das gleiche Bild wie die letzten Tage. Buschwald beidseits der Strassen, Sumpflandschaft und sobald wieder Regen einsetzte Seelein neben der Strasse. Im Hotel Wingate by Wyndham bezogen wir ein schönes Zimmer. Patrick hatte ein eigenes gebucht. Er wollte wieder mal schlafen ohne Geschnarche und Schreie! Georges ist der Säger und ich die Schreierin wegen der schrecklichen Träume. Kurz nach dem Duschen sind wir ins Universal Studio, einem riesigen Vergnügungspark, gefahren. Da war wirklich was los. So viele Leuchttafeln, Lämpchen, Lichter und Leute! Wir haben im Rock Cafe gegessen und sind anschliessend wieder in unser, ganz in der Nähe liegendes Hotel gefahren. Das Frühstück war gut. Preis pro Nacht sFr. 62.58.

Die zweite Nacht buchten wir nochmals im selben Hotel. Patrick gesellte sich wieder zu uns.

 

21.Tag (29.September) JACKSONVILLE – ORMOND BEACH

Abfahrt um 11.15 Uhr bei Regen! Georges hatte gestern Abend seine Mastercard beim Bezahlen im Mäppli stecken lassen! Da das Restaurant „Applebee`s“ erst um 11 Uhr öffnete, hatten wir halt etwas Verspätung. Im Verkehrsbüro von Jacksonville deckte sich Georges noch mit Informationen ein. Dank ihm fanden wir den Weg zum River Walk am Fluss sehr schnell. Jacksonville wird vom St. Johns River in zwei Teile geteilt. Zuerst flanierten wir im Regen auf dem Nordbank Riverwalk, dann fuhren wir über die blaue Brücke zum anderen Stadtteil. Wir fotografierten allerdings nur den Spritzbrunnen. Dafür habe ich mit Datteln noch „HI“ ins Gras geschrieben! Schnell zog es uns aber wieder ins Auto. Jacksonville ist eine Stadt der Museen und Musik, also nicht so für uns gewöhnliche Touristen. Etwas weiter, in Palm Valley hatte es kilometerweit Villen an Villen direkt am Meer. Schöner geht’s fast nicht mehr! Ja, da liesse sich wohnen! Doch wir mussten bis etwas ausserhalb der „Reichen“ fahren, um über einen schön gemachten Holzsteg mit Plattform über den Strand schauen oder zum Meer hinunter laufen zu können. Aber es begann erneut zu regnen. Auf St. Augustine, The Nation`s Oldest City, freuten wir uns. Ein Besuch wird im Reiseführer sehr empfohlen. Es goss mittlerweile in Strömen, aber wir liessen es uns nicht nehmen, kurz durch die herausgeputzte Beizen- und Ladenstrasse zu gehen. Ich im Coop Regenschutz, Patrick mit Schirm und Georges nur in der Regenjacke. Meinen angebotenen Schirm wollte er partout nicht und so trug ich den Knirps in der Handtasche und er….! Die älteste Schule haben wir trotz Regen gefunden und fotografiert, sind über riesige Pfützen gesprungen und waren froh, endlich wieder am Schärme im Auto zu sitzen. Es goss weiter in Strömen, richtige Sturzbäche! Die Interstate führte wie gehabt an Sümpfen vorbei. Rechts und links der Strasse wird auch der Laubwald mit einzelnen Palmen, sozusagen Mischwald, zur Gewohnheit. Wegen des Regens kamen wir für einmal recht früh im Hotel Baymont Inn & Suites an. Alle nahmen schnell eine warme Dusche, bevor es zum Essen ins Outback Steakhouse ging. Das Essen war fein und ich war, wie schon so oft, die einzige, die kalt hatte und fror. Das Frühstück im Hotel war sehr gut! Preis sFr. 73.85!

 

20.Tag (28.September) SAVANNAH – JACKSONVILLE

In Savannah wurde 1950 mit renovieren begonnen, und es sieht recht gut aus. Wir sind auch noch bei Tag an die River Street gefahren, und das war ein Glückstreffer. Obwohl es Sonntagmorgen war, hatte es schon viel Volk. Auf dem Savannah River war recht viel Schiffsverkehr. Interessant war auch, ein Containerschiff mal von ganz nah zu sehen. Patrick hetzte mich noch die steile Treppe mit den hohen Stufen rauf und runter, unter dem Vorwand, mich filmen zu wollen. Habe dadurch wenigstens etwas Kalorien verbrannt! In den Shops ging es ähnlich laut zu und her wie gestern Abend. Unter der superschönen Bridge durch und mit einem kurzen Blick auf den Containerhafen verabschiedeten wir uns von Savannah. Nächstes Ziel war Brunswick, wo wir kurz die Füsse bewegten, Fotos machten und, da nichts los war, weiterfuhren. Die ganze Fahrt heute durch Georgia führte uns durch mehrheitlich wasserreiches Marshes Gebiet und Wald beidseits der Strasse bis Jacksonville. Die wasserreiche Landschaft haben wir noch und noch bewundert. Wir fuhren noch auf Jekyll Island und die endlosen Salzwasser Marshes spornten zum Fotografieren an. 1886 haben steinreiche Industrielle die Insel gekauft, um dort einen Club einzurichten. Am Strand, hinter den Sanddünen, breitete sich der Atlantische Ozean vor uns aus. Natürlich sind wir barfuss auf dem schier endlosen Sandstrand gelaufen und haben uns die Füsse im Meer nass gemacht. Zurück ging es wieder durch Salzmarshes und Wattwiesen. Wunderschön! Zackig fuhren wir auf dem Highway weiter und kamen vor 19 Uhr im Hotel Country Inn & Suites an. Schönes Zimmer, sauber und freundlich. Ganz in der Nähe des Hotels haben wir das Nachtessen verdrückt. Das Frühstück war gut. Erstmals standen uns Gläser und Mehrwegteller zur Verfügung. Preis pro Nacht sFr. 84.93.

 

19. Tag (27.September) MYRTLE BEACH – SAVANNAH

Abfahrt bei leicht bedecktem Himmel um 9.55 Uhr. Wir wollten den Strand von Myrtle Beach noch bei Tageslicht sehen und sind auch zum Fotografieren noch an die Beach gefahren. Der nächste Halt galt Georgtown. Ein riesiges Stahlwerk steht nahe am Wasser. Von weitem sehen wir auch den Rauch, der aus den Kaminen der weiter hinten liegenden Papierfabrik steigt. Diese steht natürlich sozusagen an der Quelle hier, denn der grösste Teil des Landes ist ja bewaldet. Wir überquerten den Santee River und fuhren ein grosses Stück durch den Francis Marion National Forest um Charleston zu erreichen. Wir waren beeindruckt von dieser 120`000 Einwohner zählenden Stadt. Vor allem von den alten, schönen Häusern mit den lauschigen Garten-Sitzplätzchen und den seitlichen Eingängen. Um den Kaufpreis niedrig zu halten, wurde strassenseitig schmal, dafür lang gebaut! Die Stadt rühmt sich zu Recht, die bestrenovierte Altstadt zu haben. Wir schlenderten recht lange herum zum „lüegele“ und fotografieren. Zuletzt schauten wir uns noch in den Markthallen um und bewunderten die schönen Sweetgrasarbeiten an den Ständen. Weiter ging die Reise, und wir fuhren abwechselnd durch flaches, teils sumpfiges Gebiet oder von Wald eingefassten Strassen. In Beaufort, dem lieblichen kleinen Städtchen im Watt, haben wir einmal mehr die wunderschönen Häuser bestaunt. Das Watt haben wir noch bis zum Gehtnichtmehr fotografiert, schliesslich haben wir das noch nie gesehen. Kaum angekommen im Best Western Hotel ging es zum Nachtessen. Wir haben wunderbar gespeist und sind nachher noch etwas am Hafen der River Street entlang flaniert. Es war dort sehr laut, und es waren viele Leute unterwegs. Alle drei haben gut geschlafen. Das Frühstück war sehr gut. Preis pro Nacht sFr. 84.46.