17 Jan.2015
26.Tag (4.Oktober) BOCA – RATON – BONITA SPRINGS
Written by paeddy. Posted in Allgemein
Heute wollte Georges den Lake Okeechobee sehen, den See, der die Everglades mit Wasser versorgt. Kurz nach 10 Uhr starteten wir bei durchmischtem Himmel, Wolken – blaue Flecken – Sonne. Beidseits der Strasse das gewohnte Bild. Ab und zu eine Viehherde. Doch plötzlich änderte sich das Bild. Wir fuhren über 30 Kilometer an riesigen Zuckerrohr Feldern vorbei. Natürlich war auch eine Zuckerfabrik in der Nähe der Strasse und wir sahen viele Kanäle und Kanälchen mit Schleusen und Wasserpumpen zwischen den Feldern. Endlich tauchte der Okeechobee auf, was natürlich einen Fotohalt wert war. Dann aber verhinderte der Damm die Sicht auf den See. Auf der gegenüber liegenden Seite sahen wir viele Bäume, Häuser, Bienenkästen und grasende Viehherden, riesengrosse Campingplätze und überall einsatzbereite Boote. Diese Gegend scheint bei Wassersportlern und Fischern sehr beliebt zu sein. Nur kurze Zeit, genauer gesagt bei Okeechobee, konnten wir wieder einen Blick auf den See werfen. Dann war wieder der Damm, der uns die Sicht versperrte. Nun fuhren wir an riesigen Weideflächen vorbei. Es hatte wieder Seelein und kleine Weiher, wo manchmal die Tiere mittendrin standen. In den Palmen- und Laubwäldchen fanden die Tiere etwas Schatten. Es sah schön aus. Immer wieder überquerten wir Kanäle, an deren Ufer Fischer standen. Danach folgten wieder Zuckerrohrfelder so weit das Auge reichte. Wenn alles so flach ist, erscheint der Himmel riesig. Du kannst dich 360° umdrehen und siehst dabei nur flache Felder und Himmel. Vor einer riesigen Plantage stoppten wir, um nachzusehen, ob da Orangen oder Zitronen wuchsen. Es waren Orangen, jedoch noch grüne. Bei Fort Myers fuhren wir bei zünftigem Regenschauer über den mautpflichtigen (6Dollar) Brückendamm nach Sanibel Island. Die Strände Sanibel`s sind die muschelreichsten der Vereinigten Staaten. Die Strände werden als paradiesisch angepriesen. Auf der ganzen Insel hat es keine Hotelklötze, sondern nur Resorts. Den einzigen Platzregen des Tages liessen wir hinter uns und Windböen hiessen uns willkommen, zur Freude der Surfer. Ich kam endlich dazu, uns unter einer Kokospalme samt Nuss zu fotografieren. Die Strassen auf der Insel sind beidseitig gesäumt mit Vorgärten der Villen, Palmen jeder Art, breitblättrig und fächerartig, gepflegten Rabatten, schön geschnittenen niedrigen Hecken… und zum Durchfahren war es mit den Kurven und Abzweigungen wie bei uns in einem Quartier. Das hat uns unheimlich gut gefallen. Am Strand haben wir nur Muscheln gesucht, zum Baden wäre uns das Meer zu gefährlich gewesen mit diesen tosenden Wellen. Aber warm war es trotz des Windes. Bei der Weiterfahrt wechselten wir baldmöglichst auf die Autobahn, um vor dem Einnachten im Hotel zu sein. La Quinta Inn & Suites war wiederum ein sehr schönes Hotel mit renovierten Zimmern im 3. Stock und wir buchten gleich noch eine weitere Nacht!
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