07 Nov.2014
15.Tag (23.September) NASHVILLE – ATLANTA
Written by Silvia Ammann. Posted in Tagebuch USA: 9. September – 8. Oktober 2014
Um 9.45 Uhr fuhren wir los und Patrick machte sich, als Lohn für seine Fahrdienste, spontan eine Freude, haha! Wir fuhren zum 100 Kilometer entfernt liegenden Corvette Montage Werk nach Bowling Green. Dieses befindet sich im State Kentucky und stand bei der Planung nicht auf unserem Programm. Zuerst schauten wir uns im National Corvette Museum um. Schon die ersten Corvettes waren schöne Autos! Stolz bin ich sogar, dass ich jetzt weiss, dass Louis Chevrolet, 1878 in La Chaux de Fonds geboren und ab 1915 amerikanischer Autorennfahrer, Gründer der Chevrolet Car Companie war. Das Chevrolet Emblem ähnelt ja einem Schweizer Kreuz, wenn man etwas Phantasie hat!! Ein Teil dieses Museums war am 12.Februar 2014 abgesunken und hat 8 Autos mitgerissen. Es ist wirklich ein eindrücklich grosses Loch und das Ganze soll wegen Unterspülung wie eine Doline eingesackt sein. Um die Führung im Corvette Werk nicht zu verpassen mussten wir den Museumsbesuch abbrechen, um später wieder zurück zu kehren. Im Montage Werk war die Führung sehr interessant. Wir waren alle erstaunt, wie viel Arbeit, wie viele Handgriffe im Zusammenbau einer Corvette stecken. Die Arbeiter und Arbeiterinnen am Fliessband müssen trotz Automation viel von Hand ausführen. Sie tragen alle Handschuhe und einen Lederschutz um die Gurtschnallen, damit ja nicht ein Kratzer auf so ein edles Teil der Corvette kommt. Leider war fotografieren verboten. Wir kehrten nochmals ins Museum zurück und Patrick hat im Corvette Shop noch einige Dollars ausgegeben. In der Halle waren die Corvettes ausgestellt, die nächstens das Werk verlassen und an Ort und Stelle dem Käufer und Besitzer übergeben werden. Als ich vor der weissen Corvette stand, die Patrick (und auch mir) so gut gefiel, kam ein Herr auf mich zu und sagte: This is my car , morgen könne er den Wagen abholen! Er platzte fast vor Stolz und Freude und strahlte übers ganze Gesicht! Ich nutzte noch den guten und schnellen WLAN Empfang aus, um bei meinem Tablet die Dropbox zu synchronisieren. Den Abend verbrachten wir im Nashville Palace, assen einen feinen Hamburger und genossen Country Music. Wer wollte, durfte auch mal mit Begleitung der Band singen, was von Einheimischen rege genutzt wurde. Es war gemütlich aber etwas kalt im Lokal. In der Schweiz soll es in den Voralpen Schnee gegeben haben und auch hier ist die Temperatur auf 17° zurück gefallen! Das Zimmer im Baymont Hotel war gut, das Frühstück ebenfalls, WLAN soso lala. Auf dem Teppich waren etwas gar viele Flecken. Der Preis für diese 3 Nächte über das Wochenende betrug sFr. 311.55.
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