03 Nov.2014
7.Tag (15.September) NEW ORLEANS – BATON ROUGE, Hauptstadt von Tennessee
Written by Silvia Ammann. Posted in Tagebuch USA: 9. September – 8. Oktober 2014
Nach dem Tank auffüllen sind wir um 10 Uhr losgefahren. Es war der Tag der vielen Brücken und Strassen auf Beton Pfählen. Das Gebiet ist sehr sumpfig und das Mississippi Delta riesig gross. Das heute befahrene Zuckerrohr Plantagengebiet erstreckte sich über viele Kilometer, zeitweise beidseits der Strasse soweit das Auge reicht. Dazwischen immer wieder die prächtigen Villen mit Parkanlagen der Zuckerrohrbarone. In dieser Gegend dominierte wieder Laubwald, die Zedern waren verschwunden. In Franklin, mit Zuckerrohr – und Salzraffinerie mussten wir einfach wieder die schönen Villen im Bild festhalten. In Avery Island bezahlten wir 1 Dollar Brückenmaud um zur Tabasco Fabrik zu fahren. Georges hatte die wirklich gute Idee zu diesem Abstecher. Die Filmvorführung und Besichtigung war gratis. Laut Film wird der Pepper von Hand gepflückt. Die Pflücker führen einen roten Holzstift, den Baton Rouge, mit sich. Hat die Pepper Schote diese Farbe, darf sie gepflückt werden (ist vor allem für Anfänger hilfreich!). Vom Salzhügel in der Nähe des Ortes wird das Salz abgebaut, das für die Herstellung von Tabasco auch eine Rolle spielt. Gärt die Masse in den Fässern, reagiert der Salzdeckel. So wird kontrolliert! Es war interessant, von der Herstellung eine kleine Ahnung zu bekommen. Über die kleinen Tabasco Fläschchen als Geschenk haben wir uns auch gefreut. Immer wieder kamen wir in saumässig starke Regengüsse, abwechselnd mit Sonnenschein. Unser Suburban war fast wieder sauber! Eigentlich so wie alle Orte die wir besucht haben an diesen Tagen. In St. Martin Ville steht einer der meist fotografierten Bäume Amerikas, die Evangeline Oak, auch Romeo und Julia Eiche genannt. Die musste natürlich aufgesucht werden. Das von beiden Eltern nicht akzeptierte Liebespaar hat sich nach vielen Jahren hier wieder getroffen, was doch noch zu einem Happy End führte. Das letzte Stück der Tagesetappe führte uns wieder durch starkes Sumpf- und Flussgebiet. Mehr als 20 Kilometer an einem Stück fuhren wir auf von Betonpfeilern erhöhten Strassen (Interstate). Bemerkenswerte Leistung der Amis! Bogenbrücken, die von weitem aussahen wie Hügel, überspannten elegant das Wasser. Das Abendessen haben wir im Outback eingenommen. Das Zimmer im Best Western war sauber und sah frisch renoviert aus. Das Bad mit WC war etwas klein für 3 Personen. Das Frühstück war sehr gut! Preis sFr. 71.70.
Neueste Kommentare